Der Hosenanzug aus Jacke und Hose hat sich in der Damenmode zu einer willkommenen Alternative zum Kostüm entwickelt, so dass auch die Anzugjacke neben der Hose inzwischen ein Must-Have im Kleiderschrank einer modebewussten Frau geworden ist. Von einem Hosenanzug spricht man, wenn Jacke und Hose mit gleichem Material, Muster und Farbe ausgestattet ist.

Die Anzugjacke bietet inzwischen aber zusätzlich eine erfreulich hohe Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten, weil sie auch als Einzelstück zu vielen Unterteilen unterschiedlichster Farben und Materialien getragen werden kann und mit ihr dadurch auch immer wieder neue Outfits kreiert werden können. Als Anzugjacke dient hauptsächlich eine Blazerform und wird von der Länge her als Kurz-Blazer, Longblazer oder Gehrock bezeichnet. Die Jacke hat zusammen mit dem Anzug zumeist offiziellen Charakter und findet in der festlichen Abendmode genauso Verwendung wie als klassischer Business-Look. Als Anlässe sind vor allem Galaveranstaltungen, Theater- und Opernbesuche sowie das Hochzeitsfest für einen Anzug prädestiniert. Zu manchen festlichen Anlässen wird auch ein dreiteiliger Anzug mit Weste getragen, die Weste gilt dabei als Blusenersatz, aber auch mit Weste und Bluse ist die Frau perfekt gekleidet.

Die Anzugjacke ist wie der ganze Anzug in verschiedenen modischen Stilrichtungen erhältlich. Während in der Business-Mode der klassische Nadelstreifen-Look nach wie vor die dominierende Rolle einnimmt und auch modisch up-to-date bleibt, sieht man in der Abendmode neben den herkömmlichen Karostoffen zunehmend Anzüge aus hochwertigen, leicht fließenden Materialien mit feinen Glanzeffekten, die den festlichen Rahmen wirkungsvoll unterstreichen. Die Anzugjacke wird Dessin und Stil übergreifend sowohl tailliert für die Betonung der weiblichen Formen als auch in einer etwas weiteren, Figur umspielenden Form angeboten.