Das Spaghettitop hat seinen Namen von den extrem schmalen Trägern, den sogenannten Spaghettiträgern, die einfach, doppelt oder dreifach gewulst ihre Ähnlichkeit mit Spaghettis nicht verleugnen können. Spaghettiträger findet man in der Damenmode hauptsächlich an Kleidern, an Unterhemden und eben auch an Tops wobei das Spaghettitop sowohl als Dessous darunter als auch in der Oberbekleidung darüber überzeugt. Es wirkt in seiner zierlichen Ausstrahlung besonders in taillierter Form elegant und jung  zugleich, darf aber gern auch von reiferen und stärkeren Frauen getragen werden, die das Top dann vorzugsweise in einer eher Figur umspielenden Schnittführung auswählen.

In der Farbgebung gibt es keinerlei Einschränkungen, auch als Dessous hat sich eine breite Farbpalette inzwischen etablieren können, das klassische Schwarz ist nach wie vor die angesagte Farbe, wenn das Spaghettitop als Abendtop zum Einsatz gebracht wird. Dann wird es auch festlich geschmückt in Szene gesetzt mit Spitzenborten am Ausschnitt, schimmernden Pailletten und glitzernden Strass, selbst die Träger werden dabei mit einbezogen Auch ein mit Stickereien, Pailletten und Strass auffällig und aufwändig verzierter Schriftzug oder Druck steht einem Spaghettitop gut zu Gesicht.

Beachten sollte die Trägerin bei einem Abendtop mit Spaghettiträgern, dass möglichst kein BH darunter getragen wird, denn da die Träger so schmal sind, würden selbst noch so schmale BH-Träger bei der kleinsten Bewegung hervor blitzen, was gerade bei einem eher festlichen, offiziellen Anlass keine vorteilhafter Optik bietet. Wenn man auf einen BH trotzdem nicht verzichten will, eignet sich eine trägerlose und trotzdem stützende Büstenhebe noch am besten, sollte der Rückenausschnitt des Tops nicht zu tief liegen, ist auch das Tragen eines Bandeau-BHs eine brauchbare modische Alternative.