Das Diadem hat eine lange Tradition, die bis in die Antike zurückreicht. Später dann war dieser Kopfschmuck, der oftmals mit kostbaren Juwelen und Diamanten besetzt war, ein Privileg des begüterten Adels. Das Diadem wurde vielfach auf Bällen getragen und verhalf der Trägerin zu einem majestätischen Auftritt.

Heutzutage ist das Diadem als Kopfschmuck wegen seiner Extravaganz kaum noch verbreitet. Die Ausnahme bildet sein Einsatz bei Hofbällen und glanzvollen Hochzeiten. So manche Braut mag auch heutzutage nicht auf ein Diadem verzichten, um die Brautgarderobe, vor allem ein wunderschönes, langes Brautkleid, besonders wirkungsvoll zu gestalten. Das Brautdiadem kann sowohl mit als auch ohne Schleier getragen werden, es ist also variabel einsetzbar. Hochsteckfrisuren, die mit einem Diadem gekrönt werden, wirken besonders mondän und edel. Ein Diadem auf der eigenen Hochzeit zu tragen, ist also durchaus noch üblich. Oft genügt es, das Diadem als einzigen Kopfschmuck zu verwenden, es besteht aber auch die Möglichkeit, es mit anderen Schmuckstücken zu kombinieren.

Die Diademe unterscheiden sich erheblich hinsichtlich ihrer Ausführung. So gibt es einige, die wie ein einfacher Haarreif geformt sind, andere sind mit Kristallen reich verziert und glitzern atemberaubend. Ein Diadem ist ein passendes Accessoire für das Brautkleid, auch zu aufwändigen Ballkleidern kann es mitunter getragen werden. Schlichter gearbeitete Abendkleider erfordern oftmals andere, weniger auffällige Accessoires. Als besonderer Schmuck zu sehr festlichen Anlässen, wie die Hochzeit, ist das Diadem jedoch nach wie vor ein ganz spezielles Highlight und wird voraussichtlich auch in Zukunft nichts von seiner Bedeutung verlieren.