Nicht nur der Geschmack der Frau ist unterschiedlich, auch ihre Figur entspricht nicht immer der Jeansform, die sie am liebsten tragen würde. Um aber stets auch in Damenjeans perfekt gekleidet zu sein, sollte man bei seiner Auswahl einige Modewahrheiten beachten, die den einzelnen Jeansformen zu Grunde liegen.

Die klassische Jeans zeichnet sich aktuell durch eine dezente Used-Optik in einer Boot-Cut-Form aus, das heißt die Hose läuft nach weiter aus, um ideal über einen Stiefel zu passen. Diese Damenjeans kann von nahezu jedem Figurtyp getragen werden mit Ausnahme von einer weiblichen Figur mit allzu breiten Hüften, die mit dem geraden Schnitt der klassischen Damenjeans nicht unbedingt harmonieren. Die Low-Waist-Jeans sollten nur die Frauen tragen, die über einen flachen Bauch verfügen, weil sie wie der Name schon sagt, sehr niedrig in der Taille geschnitten sind. Eine insgesamt eher knabenhafte Figur ist bei der Slim-Fit-Jeans von Vorteil. An die Karottenhose der 80er Jahre erinnert die Damenjeans mit gestreckter Taille, ideal für die kurvenreiche Frau mit schmaler Taille und breiten Hüften. Variabler, was die Figur betrifft, ist die Marlene-Jeans mit ihrer hoch geschnittenen Taille und den extrem weiten Beinen,

Die beliebteste unter den Jeansformen ist zweifelsfrei die Röhrenjeans. Aber sie steht bei weitem nicht allen. Große und schlanke Frauen können die Röhrenjeans genauso problemlos tragen wie die besonders schlanken Twiggy-Typen, die so genannt werden, weil sie wie die Übersetzung schon ausdrückt, mit einer dünnen Model- oder Zweiglein-Figur ausgestattet sind. Alle anderen Figurtypen wirken in einer Röhrenjeans eher stämmig und untersetzt. In der Harmonie von Geschmack, Figur und Jeansform erhält die modebewusste Frau ihre Traum-Damenjeans.