Wie der Frack gehört auch der Smoking zu den besonders festlichen Abendanzügen für den Mann. Seiner Herkunft aus dem englischsprachigen Raum hat der Smoking seinen Namen zu verdanken. Er wurde früher bei Abendgesellschaften übergezogen, um die übrige Kleidung zu schützen, wenn die Herren rauchen wollten. In Großbritannien trägt der Smoking unter anderem auch den Namen Dinnerjackett, während er in den USA als Tuxedo bezeichnet wird.

Mit einem Smoking ist ein Mann bei den meisten offiziellen abendlichen Events gut gekleidet, ein Frack ist häufig zu formal und somit nur ganz besonderen Gelegenheiten vorbehalten. Der Abendanzug umfasst das Smokingjackett, die Smokinghose und das Hemd. Eine dazugehörige Schleife ist vorgeschrieben, alternativ zur Weste kann auch ein Kummerbund getragen werden. Das Jackett kann entweder ein einreihiger oder auch ein zweireihiger Sakko sein, als Farbe kommt Schwarz, manchmal auch ein dunkles Blau in Frage. In südlichen Regionen ist aber auch durchaus ein weißes Jackett üblich.

Den aktuellen Modetrends entsprechend, sind Smokingjacketts mit einer verschiedenen Anzahl von Knöpfen hauptsächlich an den Ärmeln besetzt, Seidenapplikationen am Revers und an den Ärmeln können optional auf das Jackett aufgebracht werden. Die Farbe der Hose richtet sich nach der Jackettfarbe, sie ist also entweder schwarz oder dunkelblau.

Das richtige Smokinghemd macht erst den Gesamteindruck aus. Deswegen sollte viel Sorgfalt auf seine Auswahl gelegt werden. Typisch für das Smokinghemd ist die Kragenform, manche bevorzugen den so genannten Vatermörder, andere entscheiden sich für den Kentkragen. Auch die Frage der Schuhe sollte nicht vernachlässigt werden. Passend gekleidet ist „mann“ mit Lackschuhen, aber auch andere, auf Hochglanz polierte Schuhe sind möglich.