Man sieht sie immer öfters, ein untrügliches Zeichen dafür, dass sie in Mode sind. Gemeint sind die Armbänder mit den schier unzähligen kleinen, verschiedenen Anhängern. Diese Form des Armschmucks wird als Bettelarmband bezeichnet, wobei die kleinen Anhänger mit dem Modewort Charms umschrieben werden. Dem Namen nach mehr aus der Not als aus Reichtum entstanden, waren diese Armbänder ehemals dafür vorgesehen, den anfangs eher schlichten Schmuck nach und nach mit Anhängern zu versehen und ihn somit Stück für Stück aufzupeppen. Heute sind Bettelarmbänder modische Schmuck-Highlights, die an Beliebtheit einen enormen Zuwachs erhalten haben.

Der Grund ist die Möglichkeit, sich seinen Schmuck individuell selbst zusammenstellen zu können, die im Trend liegenden Glückssymbole dabei zu integrieren und mit einem hochwertigen Schmuck seine Kleidung auch in der Abendmode sehr eindrucksvoll ergänzen zu können. Die Handhabung ist dabei sehr einfach. Ein Bettelarmband ist von Grund auf nichts anderes als ein ganz normales Armband mit einzelnen Gliedern, das Material variiert dabei zwischen Gold, Silber und Kunststoff. Zu einem Bettelarmband wird dieses Armband dann, wenn man diese Charms-Anhänger integrieren kann. Das geschieht mittels kleinen Karabinerhaken, die in die Glieder des Armbands eingehängt werden.

Dabei kennt die Vielfalt an den Charms keine Grenzen, so dass das Bettelarmband wie kein anderes Schmuckstück sich sehr individuell gestalten lässt. Sehr beliebt sind Glücks- und Liebessymbole wie Herzen, Kleeblätter, Glückskäfer, Hufeisen und Engel, aber auch kirchliche Kreuze, Buchstaben oder Tiermotive kommen zum Einsatz. Selbst besondere Vorlieben und Hobbys wie Autos oder Musikinstrumente können verewigt werden. Wer es besonders luxuriös möchte, der kann die Charms an den Bettelarmbändern auch mit kleinen, funkelnden Strass-Steinen veredeln lassen.