Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn der Wind selbst durch den dicksten Pullover weht und für Gänsehaut sorgt, ist wärmende Funktionsunterwäsche sehr ratsam. Mit dieser Art von Unterwäsche verbinden die meisten noch den zweckdienlichen Liebestöter, der den Körper vor Auskühlung schützen soll. Dieses Image verändert sich aber in den letzten Jahren rapide, vor allem durch die Zunahme von Sportlern, die das ganze Jahr über auch Outdoor aktiv sein wollen. Deshalb machen jetzt auch namhafte Sportartikelhersteller den klassischen Wäschemarken Konkurrenz und bringen ein eigenes Sortiment heraus.

Funktionswäsche ist nicht nur praktisch, sondern auch modern und wird längst nicht nur im Winter angezogen. Vor allem die Laufbekleidungsindustrie hat ein großes Angebot an attraktiven Modellen für Damen und Herren entwickelt, mit dem man beim Sport optimal geschützt ist.

Funktionsunterwäsche für viele Zwecke: Der größte Vorteil ist die Atmungsaktivität, so dass der Schweiß ungehindert verdampfen kann, ohne den Körper auszukühlen. Normale Wäsche aus Baumwolle saugt viel Feuchtigkeit auf und durch diese entstehende Nässe wird eine unangenehme Verdunstungskälte erzeugt, die dem Körper Wärme entzieht und zu Krankheiten führen kann. Sportunterwäsche ist in der Lage, den ausgesonderten Schweiß nach außen zu leiten und verdunsten zu lassen. Hier werden überwiegend Kunstfasern eingesetzt, die diese Eigenschaft besitzen. Als eine der wenigen Ausnahmen wird aus dem Angebot an Naturfasern die Merinowolle verwendet, die extrem fein und kratzfrei ist. Diese wird aufgrund ihrer stark wärmenden Qualitäten bei der Thermounterwäsche für den Wintersport verarbeitet.